Jan Watermann

Sie haben nicht das Budget für eine umfangreiche Marketing-Kampagne, möchten aber dennoch intelligent Kunden gewinnen? Auch kleine Unternehmen können ohne viel Aufwand und Budget erste Marketing-Erfolge erzielen. Im Watermann-Media-Ratgeber stellen wir Ihnen 7 effiziente Marketing-Lösungen vor, die besonders für kleine Unternehmen geeignet sind.

Warum Marketing in vielen kleinen Unternehmen ein Problem darstellt

Für die meisten kleinen Unternehmen ist Marketing ein relativ unangenehmes Thema. Gerade wenn nur wenige Mitarbeiter beschäftigt werden, fällt es schwer die Ressourcen und das Kapital für Marketing-Strategien zu finden. Oft fehlt außerdem die Erfahrung, um über den Tellerrand hinausblicken und Ziele setzen zu können. Einen Partner zu finden, der die Bedürfnisse und Ansprüche eines kleinen Unternehmens versteht ist daher empfehlenswert.

1. Content als Marketing-Lösung

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie Content Ihnen Kunden bringen kann. In der Praxis sind gut recherchierte Blogposts, Whitepaper und E-Books jedoch der beste Weg, um mit wenig Kapital Kunden zu gewinnen. Wir empfehlen unseren Kunden daher grundsätzlich in Content-Marketing zu investieren, bevor sie andere Schritte in die Wege leiten.

  • Content-Produktion

In der Regel macht es Sinn, für die Erstellung von Content einen kompetenten Texter oder eine Agentur zu beauftragen. Sollten Sie jedoch über ein sehr geringes Budget verfügen, können Sie den Content auch selbst produzieren. Dabei zählt eigentlich nur ein Aspekt: Qualität – Qualität im Sinne von informativen Artikeln, die dem Leser einen hohen Mehrwert bieten.

  • Content-Vermarktung

Guter Content macht zwar grundsätzlich auf sich aufmerksam, aber vermarktet sich leider nicht von selbst. Über Social Media lassen sich Artikel teilen und so clever vermarkten. Attraktiv sind außerdem Foren und Branchenplattformen, die die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden gewinnen können. Ein weiterer Punkt ist organischer Traffic über Google und Co., welcher aber eine gewisse Suchmaschinenoptimierung erfordert. Das ist jedoch ein eigener Punkt.

  • Lead-Gewinnung

Zum Content-Marketing gehört auch eine Strategie, um Leser zu Kunden zu machen. Passende Call-to-actions sind daher besonders wichtig. Außerdem sollten Leser das Gefühl bekommen, sich mit einem Experten auseinanderzusetzen, der ihre Probleme lösen kann. Leser erfolgreich als Kunden zu akquirieren ist ein umfangreiches Thema und erhält in Zukunft noch separate Blogposts.

2. E-Mail-Marketing

In vielen Unternehmen ist E-Mail-Marketing schon jetzt ein fester Bestandteil der Kundenakquise. Wir sehen es selbst als sehr attraktive Lösung an, um mit wenig Kapital gute Verkaufsergebnisse zu erzielen. Der einzige Nachteil ist, dass es einige Zeit dauert, bis es aktiv Kunden generieren kann und als Basis eine fundierte E-Mail-Liste benötigt.

Eine E-Mail-Liste lässt sich bspw. mit einem Content-Flow und einem regelmäßig angebotenen Newsletter aufbauen. Whitepaper und E-Books sind ideal, um Usern gegen Angabe ihrer E-Mail-Adresse branchenbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Basis für erfolgreiches E-Mail-Marketing ist daher grundsätzlich fundierter und qualitativ hochwertiger Content.

Kleine Unternehmen mit geringen Budgets können mit etwas Aufwand einen guten Einstieg in die Welt des E-Mail-Marketings finden. E-Mail-Marketingtools, wie Mailchimp, Sendgrid oder Mailgun bieten Möglichkeiten Listen anfangs kostenlos aufzubauen und individuelle E-Mails zuzustellen.

3. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Um heutzutage über Google von potenziellen Kunden gefunden zu werden, führt kein Weg an einer Suchmaschinenoptimierung vorbei. Damit ist die Optimierung einzelner Inhalte oder ganzer Webseiten gemeint, mit dem Ziel, in den Suchergebnissen von Suchmaschinen weit oben angezeigt zu werden.

SEO hat grundsätzlich folgende Aufgaben:

  • Es sorgt dafür, dass die richtigen Inhalte von den richtigen Lesern gefunden werden.
  • Es generiert Vertrauen bei Google.
  • Es sorgt dafür, dass Content mehr Aufmerksamkeit erhält.

Die meisten Unternehmen setzen SEO mit Keyword-Optimierten Texten in Verbindung. In der Praxis hat dies aber nur wenig miteinander zu tun. Da Google und andere Suchmaschinen aber inzwischen über 200 Ranking-Signale berücksichtigen, wird es immer schwieriger, die Suchmaschinen auszutricksen.

Viel wichtiger ist daher die Qualität des Contents. Da die meisten Suchmaschinen über exzellente Texterkennungen verfügen, kann hochqualitativer Content ermittelt werden. Geklaute, duplizierte oder einfach nur irrelevante Inhalte werden so automatisch aussortiert und schaffen es oft gar nicht in die Suchergebnisse. Kleine Unternehmen sollten also einen besonderen Fokus auf die Content-Erstellung legen und guten Content anschließend mit intelligentem SEO optimieren.

Welche Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung es gibt, lesen Sie bei Neil Patel

4. Google Ads

Werbeanzeigen bei Google sind tatsächlich nicht die günstigste Marketing-Lösung. Dennoch muss man sagen, dass die CPC-Raten (Kosten-Pro-Klick) in einigen Nischen immer noch attraktiv sind. Um mit Google Ads erfolgreich zu werben, sollten Sie genauestens über Ihre Zielgruppe Bescheid wissen. Grundsätzlich gilt: Je genauer Sie die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen, desto genauer lassen sich Werbeanzeigen auf Google schalten.

Für kleine Unternehmen ist es besonders interessant, dass Google aktuell 75€ Guthaben-Codes an neue Accounts verteilt. Das sollte genügen, um eine Werbeanzeige zu testen und sich ein genaues Bild von dem Service zu machen. Wir empfehlen hier jedoch mit einem Experten zusammenzuarbeiten, der individuell beraten kann.

5. Facebook / LinkedIn Ads

 

In vielen Branchen sind Facebook und LinkedIn Anzeigen attraktiver als das typische Pay-per-Click-Modell von Google. Gerade hart umkämpfte Nischen und Keywords können auf Facebook im Vergleich günstiger sein. Welche Werbeanzeigen geschaltet werden sollten hängt stark von der Region und der Branche eines Unternehmens ab.

Inzwischen bieten Google, Facebook und LinkedIn zwei Abrechnungsmodelle an: CPC (Cost-per-Click) und CPM (Cost-per-thousand-impressions). Auch dabei gilt es durch praktisches Ausprobieren die individuell beste Variante zu finden.

Während bei Google in der Regel Landing-Pages beworben werden, macht es durchaus Sinn über Facebook und LinkedIn Content-Anzeigen zu schalten. Gerade wenn ein Blogpost oder Whitepaper gut in den Sales-Funnel eines Unternehmens integriert wurden, lassen sich damit oft bessere Verkaufsergebnisse erzielen, als mit Landing-Pages. Außerdem strahlt ein Bewerben von Ressourcen Expertise und ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aus.  

Für kleine Unternehmen ist es besonders interessant, dass Google aktuell 75€ Guthaben-Codes an neue Accounts verteilt. Das sollte genügen, um eine Werbeanzeige zu testen und sich ein genaues Bild von dem Service zu machen. Wir empfehlen hier jedoch mit einem Experten zusammenzuarbeiten, der individuell beraten kann.

6. Kaltakquise

Auch wenn die Kaltakquise keine typische Marketing-Lösung ist, kann sie auch heutzutage noch sehr erfolgreich sein. Natürlich lässt sich diese Form der Kundengewinnung in einigen Branchen schlichtweg nicht nachhaltig betreiben. Hochpreisige Produkte und Dienstleistungen lassen sich dagegen hervorragend über Kaltakquise vermarkten.

In Deutschland sind dabei jedoch einige rechtliche Aspekte zu beachten: 

  • E-Mails dürfen nur mit vorheriger Zustimmung versendet werden. (B2B & B2C)
  • Kaltakquise per Telefon ist nur im B2B-Bereich erlaubt.
  • Per Post lassen sich sowohl B2C, als auch B2B Kunden akquirieren.
  • Eine Akquise per Business-Netzwerk, wie LinkedIn oder Xing ist aktuell erlaubt, kann jedoch langfristig untersagt werden.

Wie eine Kaltakquise erfolgreich umgesetzt werden kann, hängt vom jeweiligen Geschäftsmodell und Unternehmen ab. Besonders wichtig ist es dabei, die Alleinstellungsmerkmale eines Produkts in den Mittelpunkt zu stellen und ein unwiderstehliches Angebot zu formulieren. Vergessen Sie auch nicht, dass die meisten Empfänger Ihrer Akquise-Botschaft nur wenig Zeit haben werden. Informationen, die nicht direkt zu einem erfolgreichen Kaufabschluss führen können, sollten daher möglichst keinen Einzug in eine Nachricht oder ein Telefonat erhalten.

Wie Sie bei eine möglichst erfolgreiche Kaltakquise betreiben, lesen Sie hier.

7. Social Media Marketing

Mit Social Media Marketing ist definitiv nicht das Erstellen von Werbeanzeigen auf Xing, LinkedIn, Facebook und Co. gemeint, sondern viel mehr ein professioneller Auftritt. Kunden lieben es zu sehen, wenn Unternehmen mit ihnen interagieren und auf ihre Wünsche eingehen. Es gibt daher auch kaum Unternehmen, die heutzutage keine Social Media Profile betreiben.

Wichtig ist ein seriöser und vor allem kontinuierlicher Auftritt. Ein gepflegtes Profil, auf welchem regelmäßig wertvolle Blogposts und E-Books geteilt werden kommt sehr gut bei potenziellen Kunden an. Die Interaktion mit potenziellen Kunden sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen. Antworten Sie daher auf Kommentare zu ihren Beiträgen und tragen Sie Ihre Firmenbotschaft nach außen!

In diesem Social-Media-Marketing-Ratgeber finden Sie eine exzellente Einführung in das Thema.

Webseite, Marketing und Content von einem Partner

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